Diabetes: Das sind die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten … – FOCUS Online


Mehr als sechs Millionen Deutsche leiden an der Krankheit Diabetes mellitus. Jeden Tag erkranken rund 1000 Patienten neu – viele ohne es zu wissen. Denn oft bleibt die Zuckerkrankheit lange Zeit unerkannt. FOCUS Online erklärt, wie und warum Diabetes entsteht.

  • Die Zahl der Diabetes-Erkrankungen steigt rapide an, 2040 wird jeder zehnte Deutsche betroffen sein.
  • Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland sind erkrankt, ohne es zu wissen.
  • 90 Prozent der Diabetiker leiden am sogenannten Diabetes Typ 2. Hier sind vor allem eine falsche Ernährung und Bewegungsmangel schuld.

Mal ist es Unterzucker, mal Überzucker – wer Diabetes hat, muss ständig auf seinen Blutzuckerspiegel achten. Denn sein Stoffwechsel ist gestört. Er leidet an einer sogenannten Hyperglykämie. Das bedeutet, der Blutzuckerspiegel ist dauerhaft erhöht. Daher nennt der Volksmund die Erkrankung auch „Zuckerkrankheit“. Das kann sich schwerwiegend auf den gesamten Körper auswirken. Es können langfristige Schäden an Blutgefäßen, Nerven und Organen entstehen.

Weltweit leiden rund 415 Millionen Menschen an Diabetes. Über 90 Prozent davon sind vom sogenannten Diabetes Typ 2 betroffen. Und diese Zahlen steigen kontinuierlich an. So soll es bis zum Jahr 2040 bereits 642 Millionen Erkrankte, schätzen die Vereinten Nationen. Diabetes sei daher eine globale Bedrohung für die Menschheit. Er ist die einzige Krankheit, die nicht von einer Infektion ausgelöst wird und der die Nationen diesen Status zuschreiben.

Diabetes: Die Wortbedeutung

Mediziner unterscheiden hauptsächlich zwei Arten des Diabetes mellitus, wie die Zuckerkrankheit in der Fachsprache heißt: den Typ 1 Diabetes und den Typ 2. Das Wort Diabetes entstammt dem Griechischen und dem Lateinischen. Es bedeutet übersetzt „honigsüßer Durchfluss“. Der Name beschreibt damit eines der wesentlichen Symptome der Krankheit, nämlich den süßen Urin. Denn der Körper scheidet vermehrt Zucker über diesen aus.

Daneben gibt es noch die selteneren Formen Schwangerschaftsdiabetes, kindlicher Diabetes und Diabetes Typ 3. Letzteres bezeichnet Diabetesformen, die sich nicht eindeutig Typ 1 oder 2 zuordnen lassen. Schuld können Virusinfektionen, hormonelle sowie genetische Veränderungen oder eine Schädigung der Bauchspeicheldrüse sein.

Unter den diabetischen Diagnosen gibt es eine hohe Dunkelziffer. Schätzungen zufolge leiden über zwei Millionen Menschen an der Krankheit, ohne es zu wissen. Einer der Gründe ist, dass gerade Typ 2 in vielen Fällen ohne Symptome verläuft.

Diabetes Typ 1

Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Meist tritt sie bereits im frühen Kindes- oder Jugendalter auf, kann aber auch erst im Erwachsenenalter entdeckt werden. Etwa fünf Prozent der Diabetiker leiden am Typ 1.

Ursachen und Risikofaktoren

Diabetes Typ 1 entsteht, weil die Funktion der Bauchspeicheldrüse gestört ist. Die eigenen Antikörper des Immunsystems zerstören die sogenannten Beta-Zellen der Drüse. Diese produzieren im Körper das lebenswichtige Hormon Insulin.

Wenn wir essen, gelangen Kohlenhydrate aus der Nahrung über den Dünndarm in die Blutbahn. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel an. Bei gesunden Menschen produzieren die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin. Insulin regt die verschiedenen Organe wie, Muskeln, Gehirn und Leber dazu an, den Zucker aus der Nahrung (Glukose) aufzunehmen. Denn er dient ihnen als lebenswichtiger Energielieferant. Der Blutzuckerspiegel sinkt daraufhin wieder.

Die Bauchspeicheldrüse eines Diabetikers hingegen produziert zu wenig bis gar kein Insulin. Liegt im Körper ein Insulinmangel vor, kommt es als Folge zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Denn die Glukose kann nicht in die Körperzellen gelangen und häuft sich im Blut an. Warum der Körper seine eigenen Zellen angreift, konnten Forscher bislang noch nicht sicher klären. Sie vermuten aber genetische Einflüsse als auch Umweltfaktoren.

Forscher fanden heraus, dass mehrere Gene an der Entstehung von Diabetes beteiligt sind. Bislang sind über 20 Genorte bekannt. Menschen, die ein Risikogen in sich tragen und eine familiäre Vorbelastung haben, haben das höchste Risiko, an Diabetes Typ 1 zu erkranken.

Die Wissenschaftler vermuten weiterhin einen Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Mangel und wiederkehrenden Atemwegsinfektionen im Kindesalter. Auch Infektionen mit Herpes-, Röteln– oder Cytomegalie-Viren könnten ursächlich sein.

Zudem tritt Diabetes Typ 1 auffällig oft gemeinsam mit anderen Autoimmunerkrankungen auf. Dazu zählen beispielsweise die Glutenunverträglichkeit (Zölliakie), Hashimoto-Thyreoiditis, Typ-A-Gastritis und Morbus Addison (lebensgefährlicher Funktionsverlust der Nebenniere)

Symptome von Diabetes Typ 1

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • vermehrter Harndrang
  • starker Durst
  • trockene und juckende Haut
  • Gewichtsverlust
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Azetongeruch der ausgeatmeten Luft
  • erhöhte Anfälligkeit für Infekte

Diagnose

Wenn ein Verdacht auf Diabetes besteht, ist Ihr Arzt der erste Ansprechpartner. Nach einem detaillierten Gespräch über Ihre genauen Beschwerden geben Sie eine Urinprobe ab. Des Weiteren wird er Ihnen Blut abnehmen. Dafür müssen Sie in der Regel nüchtern, das bedeutet mindestens acht Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme, erscheinen. So kann der Arzt den sogenannten Nüchtern-Blutzucker bestimmen.

Bei einem gesunden Menschen liegt der Glukosespiegel nüchtern zwischen 65 und 100 Milligramm pro Deziliter (mg/dl). Nach einer Mahlzeit steigt der Spiegel in der Regel nicht über 140 Milligramm pro Deziliter (beziehungsweise 7,8 Millimol pro Liter). Ab einem nüchternen Wert über 126 Milligramm pro Deziliter oder über 200 Milligramm pro Deziliter, beispielsweise nach dem Essen, liegt Diabetes vor.

Außerdem kann ein oraler Glukosetoleranztest Aufschluss über eine mögliche Diabetes-Erkrankung liefern. Dabei trinkt der Patient eine Lösung, die 75 Gramm Zucker enthält. Sowohl vor als auch nach dem Test misst der Arzt den Blutzucker. Liegt der Wert nach zwei Stunden über 200 Milligramm pro Deziliter beziehungsweise 11,1 Millimol pro Liter, diagnostiziert der Arzt einen Diabetes.

Ferner kann ein Arzt auch das sogenannte Glykohämoglobin, den HbA1c-Wert, bestimmen. Das ist der rote Farbstoff der Blutkörperchen. Er ist unmittelbar mit Zucker verbunden und zeigt somit an, wie hoch die Blutkonzentration in den letzten sechs bis acht Wochen war. Mediziner sprechen bei diesem Wert daher auch vom Blutzuckergedächtnis oder Langzeitzucker. Ein Arzt wird einen Diabetes diagnostizieren, wenn dieser Wert über 6,5 Prozent, beziehungsweise über 48 Millimol pro Mol liegt. 

Therapie

Da bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 ein absoluter Insulinmangel vorliegt, sind sie lebenslang auf Insulinspritzen angewiesen. Diese spritzen sie sich in der Regel selbst in das Unterhautfettgewebe am Bauch oder Oberschenkel. Bei Kindern übernehmen meist die Eltern diese Aufgabe.

Bislang sind die Spritzen die einzige Möglichkeit, das fehlende Insulin zu ersetzen. Denn bei einer oralen Einnahme würden die Verdauungssäfte des Magens das Insulin sofort zerstören. Forscher versuchen aber bereits ein Insulin zu entwickeln, das Patienten auch als Tabletten einnehmen können.

Im Video: Insulin-Sensation? Forscher entwickeln erste Pille gegen Diabetes

Wichtig ist bei Diabetikern, dass ihr Blutzuckerspiegel weder zu hoch und noch zu niedrig ist. Nur so können sie lebensgefährliche Folgeschäden vermeiden. Denn auch ein Unterzucker (Hypoglykämie) kann bedrohlich sein. Diabetiker, die sich Insulin spritzen, sind besonders gefährdet. Sinkt ihr Spiegel zu stark ab, können sie ins Koma fallen oder bewusstlos werden. In bestimmten Alltagssituation, wie beispielsweise während des Autofahrens, kann das lebensbedrohlich sein.

Auch herzkranke oder ältere Menschen sind besonders bei einer Unterzuckerung gefährdet. Ihr Blutdruck und Puls kann steigen, was einen Herzinfarkt begünstigen kann. Diabetiker, die zu Unterzucker neigen, sollten daher immer Traubenzucker parat haben. Diese Kohlenhydrate kann der Körper schnell verwerten.

Patienten mit Diabetes müssen daher ihren Blutzucker regelmäßig kontrollieren. Im Normalfall stechen sie sich dafür mit einer Lanzette in die Fingerkuppe und können so einen Blutstropfen entnehmen. Ein Messgerät kann daraus dann den Blutzucker bestimmen. Ärzte empfehlen Diabetikern zudem, an einer Schulung teilzunehmen. Dort erfahren sie alles Notwendige zur Krankheit und dem Umgang damit im Alltag.

So lernen sie beispielsweise auch den Anteil der Kohlenhydrate ihrer Mahlzeiten richtig einzuschätzen. Darauf können sie dann die optimale Insulinmenge spritzen. Ansonsten müssen Diabetiker des Typ 1 beim Essen auf nichts verzichten. Sie müssen auch keine speziellen Diabetiker-Lebensmittel zu sich nehmen. Genau wie gesunde Menschen sollen sie auf eine ausgewogene Ernährung achten. Zusätzlich müssen sie nur die Insulinbehandlung mit ihrem Essensplan abstimmen. Die Schulung hilft dabei.

Ziel der Insulin-Therapien ist, den Blutzuckerspiegel im Norm-Bereich zu halten. Das soll nicht nur Folgeschäden und Komplikationen vermeiden, sondern auch die Lebensqualität verbessern. Dank der heutigen Therapiemöglichkeiten können die Patienten weitestgehend ein normales Leben führen. Die gängigen Therapieverfahren für Typ 1 Diabetiker sind die folgenden.

Intensivierte Insulintherapie (ICT = Deutsch für intensified conventional insulin therapy)

Bei dieser Therapieform spritzen sich Patienten mit einer Einmalspritze oder einem Insulinpen ein- oder mehrmals täglich Insulin. Sie passen die Insulindosis ihren Mahlzeiten, körperlichen Aktivitäten und dem Blutzuckerspiegel an. Früher bekamen Diabetiker Schweine- oder Rinder-Insulin verabreicht, heute nutzen sie künstlich hergestellte Hormone.

Bei der intensivierten Insulintherapie decken die Patienten meist mit zwei Spritzen eines lang wirkenden Insulins ihren Grundbedarf ab (Basis). Dieser ist von Mahlzeiten unabhängig. Zu diesen spritzen sie dann zusätzlich ein kurz wirkendes Insulin (Bolus). Die richtige Dosis ermitteln sie anhand des aktuellen Blutzuckers, der Kohlenhydratmenge der Mahlzeit sowie eventueller körperlicher Betätigungen. Durch Blutzuckermessungen vor und nach dem Essen kontrollieren Diabetiker ihre Werte.

Diese Form nennen Ärzte auch Basis-Bolus-Therapie. Sie ermöglicht den Patienten eine große Flexibilität. Er kann sowohl seine Ernährung als auch seine sportlichen Aktivitäten frei gestalten. Jedoch erfordert sie eine sehr gute Schulung des Patienten. Andernfalls kann es zu gefährlichen Unterzuckerungen kommen, wenn sie die benötigten Insulinmengen falsch berechnen.

Insulinpumpe

Bei einer Insulinpumpe handelt es sich um ein kleines Gerät, das Patienten dauerhaft am Körper tragen. Eine kleine Nadel ist im Unterhautgewebe befestigt. So gibt die Pumpe über einen Schlauch Insulin an den Körper ab. Sie ahmt die Funktion der Bauchspeicheldrüse nach. Moderne Geräte sind in der Lage, den Blutzuckerspiegel zu messen und den Insulinbedarf so entsprechend anzupassen. Patienten, die eine Insulinpumpe tragen, können per Knopfdruck zusätzliches Insulin abgeben und ihre Werte damit (zum Beispiel nach Mahlzeiten) korrigieren.

Eine Therapie mit der Insulinpumpe empfinden viele Patienten als erleichternd für ihre Lebensqualität. Die Kosten sind allerdings hoch und werden nicht immer erstattet. Außerdem erfordert sie eine genaue Schulung für den richtigen Umgang, um Dosierungsfehler zu vermeiden.

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Diabetes Typ 2

Diabetes Typ 2 entwickelt sich meist schleichend und als Folge des Lebensstils. Daher bemerken Betroffene die Krankheit oft selbst nicht. Dabei ist Typ 2 die häufigste Diabetesform. Meist betrifft sie Erwachsene, daher entstammt auch ihr früherer Name „Altersdiabetes“. Inzwischen erkranken zunehmend jüngere Menschen an der Zuckerkrankheit. Bereits in jungen Jahren sind viele übergewichtig und bewegen sich zu wenig. Beides gilt als Ursache für die Entstehung von Diabetes 2.

Im Unterschied zum Typ 1 Diabetes produzierend die Betroffenen des Typ 2 noch Insulin. Es herrscht kein totaler Mangel im Körper. Allerdings wirkt das Insulin nicht ausreichend oder zeitlich verzögert. Zudem kann das Insulin nicht richtig an den Zellwänden wirken. Der Zucker gelangt somit nicht in die Zellen. Ärzte sprechen von einer Insulinresistenz, da die Körperzellen nicht auf das Insulin reagieren – sie werden resistent gegen das Insulin. Als Folge ist der Blutzuckerspiegel erhöht.

Folgeerkrankungen und Komplikationen

Zahlreiche Folgeerkrankungen können sich aus einem Diabetes entwickeln, wenn der Blutzuckerspiegel dauerhaft zu hoch ist:

  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Nierenschwäche
  • Schäden an Nerven
  • Schäden an der Netzhaut
  • diabetischer Fuß (schlecht heilende chronische Wunden am Fuß)
  • Verkalkung der großen Arterien

Ursachen und Risikofaktoren

Die Genetik ist eine der wichtigsten Ursachen für Diabetes Typ 2. Erbanlagen spielen bei Diabetes Typ 2 eine wesentlich größere Rolle als bei Typ 1. Bei Zwillinge besteht eine Wahrscheinlichkeit von bis zu 90 Prozent, dass beide an Typ-2-Diabetes erkranken, wenn einer der Zwillinge Diabetes hat. Bei Verwandten ersten Grades von Diabetikern sind etwa bis zu 50 Prozent von der Krankheit betroffen.

Kommen noch weitere Faktoren wie ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung und (daraus resultierendes) Übergewicht hinzu, bricht die Krankheit oftmals aus. Auch eine sogenannte Fettleber kann das Risiko, an Diabetes zu erkranken, begünstigen. Sie kann bei Alkoholmissbrauch oder einer Ernährungsweise mit zu viel Fett, Zucker oder Fast Food entstehen.  

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke hat einen Risikotest entwickelt, der Ihr persönliches Risiko ermittelt, in den nächsten fünf Jahren an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Symptome von Diabetes Typ II

Im Gegensatz zum Typ 1 Diabetes, den Ärzte meist sehr schnell diagnostizieren, bleibt ein Diabetes Typ 2 manchmal ohne Diagnose. Folgende Symptome können auf die Erkrankung hinweisen:

  • lange Zeit keine Beschwerden
  • erhöhter Durst
  • vermehrter Harndrang
  • Gewichtsverlust ohne erkennbaren Grund
  • Schlappheitsgefühl
  • schlechte Wundheilung
  • trockene und juckende Haut
  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionen

Diagnose

Genau wie bei einem Diabetes Typ 1, kann ein Arzt mittels eines Blutzuckertests eine Erkrankung feststellen. Häufig nutzen Mediziner hierfür den oralen Glukosetoleranztest (siehe oben, Diagnose Typ 1).

Therapie

Da die Insulinproduktion noch nicht vollständig versiegt ist, kommen Diabetiker des Typs 2 in der Regel auch ohne zusätzliche Insulingaben aus. Allerdings lässt die Insulinproduktion im Laufe der Erkrankung immer mehr nach. Daher kann im späteren Verlauf auch eine Insulintherapie nötig sein.

Meist können die Patienten aber im Gegensatz zu Diabetikern des Typs 1 die Krankheit mit Hilfe einer angepassten Ernährung und Bewegung recht gut behandeln. In manchen Fällen können sie dann sogar weitere Therapien vermeiden.

Ferner nehmen Diabetiker des Typs 2 nach Bedarf orale Antidiabetika ein. Diese unterstützen den Körper, das noch vorhandene Insulin zu nutzen. Zu den oralen Antidiabetika gehören beispielsweise:

  • Alpha-Glucosidasehemmer: Sie sparen Insulin, indem sie die Abgabe von Kohlenhydraten aus dem Darm ins Blut verlangsamen. Diabetiker nehmen sie zu Beginn einer Mahlzeit ein.
  • Sulfonylharnstoffe: Diese enthalten selbst kein Insulin. Patienten nehmen sie zum Frühstück ein, denn sie kitzeln mehr Insulin aus der Bauchspeicheldrüse.
  • Biguanide (Metformin): Sie verringern die Zuckerproduktion in der Leber und stoppen die Aufnahme von Glukose aus dem Darm. Die Muskulatur kann den Zucker außerdem besser verwerten. Die Einnahme von Biguaniden erfolgt meist mit dem Essen oder unmittelbar danach.
  • Insulinsensitizer unterstützen die Muskeln dabei, Zucker aufzunehmen, und senken somit den Blutzuckerspiegel. Auch diese nehmen die Betroffenen direkt mit dem Essen ein.

Sollte der Patient zusätzliche Insulingaben benötigen, wenden Ärzte oftmals eine konventionelle Insulintherapie an. Patienten spritzen sich dann nach einem fest vorgegebenem Schema zwei bis drei Mal täglich zu festen Zeiten (in der Regel zum Frühstück und Abendessen) eine festgelegte Menge Insulin. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus lang- und kurzwirkendem Insulin, die Dosis wird nicht angepasst.

Diese Therapieform können Diabetiker sehr einfach anwenden und müssen zu den Mahlzeiten ihren Blutzuckerspiegel nicht messen. Der Nachteil ist aber, dass die Patienten in ihrem Alltag stark eingeschränkt sind. Sie müssen sich an einen starren Ernährungs- und Spritzplan halten, da die Therapie sehr unflexibel ist. Auch körperliche Aktivitäten muss der Patient immer genau einplanen.

Im Video: Hinweise auf ernsthafte Krankheiten – Wer diese 8 An zeichen ignoriert, spielt mit seinem Leben

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Diabetes Mellitus: dicas para concurso em enfermagem – Estratégia Concursos (Blogue)


Dicas para concurso em enfermagem: Diabetes Mellitus

Olá caro concurseiro, meu nome é Regina de Souza Barros, sou especialista em Enfermagem Clínica, pós graduada em Docência Superior. Sou servidora pública da SES/DF em duas matrículas, docente da Escola Superior das Ciências da Saúde (ESCS), nas quais sou muito feliz e realizada, como desejo a vocês. Iniciei minha vida de concurseira em 2005, tendo êxito em cinco concursos nos quais fui nomeada, com a gratidão de ter sido empossada em em quatro deles. já que me conhecem um pouco agora vamos ao que interessa.

Nesse artigo descrevo os principais tópicos que os examinadores trazem nas provas sobre o diabetes mellitus, vamos lá!

diabetes mellitusO diabetes mellitus tipo 1 (DM1) é uma doença genética (poligênica) metabólica autoimune de caráter multifatorial, caracterizada pelo excesso de glicose no sangue, devido a alterações no metabolismo normal dos carboidratos, proteínas e lipídeos.

Fisiopatologia: O DM1 ou diabetes imunomediado, é uma situação onde ocorre uma destruição de células β, usualmente levando à deficiência absoluta de insulina. Os marcadores da destruição imune incluem os autoanticorpos contra as células das ilhotas, contra a insulina e contra a descarboxilase do ácido glutâmico, sendo uma doença crônica que resulta do ataque autoimune órgão específico. Quando os linfócitos T autorreativos destroem as células beta pancreáticas, ocorre a absoluta deficiência da produção de insulina.

Os principais autoanticorpos encontrados no soro dos pacientes são:

  • anti-insulina (IAA)
  • anti-ilhota pancreática (ICA512)
  • antidescarboxilase do ácido glutâmico (anti-GAD)
  • antitirosinafosfatase (IA2)
  • antitransportador do Zinco.

Sintomas: O quadro do DM tipo1 na criança vem acompanhado de sinais clássicos como a poliúria, a polidipsia e o emagrecimento. Devido ao aumento significativo da incidência em crianças menores de cinco anos, especial atenção nessa faixa etária devido a dificuldade de evidenciar a sintomatologia. A perda de peso, a irritabilidade, a desidratação, são alguns dos sinais e sintomas que devem despertar a atenção médica para o diagnóstico do diabetes. A descompensação em cetoacidose ainda é, infelizmente, uma realidade da maior parte dos diagnósticos de diabetes.

O diabetes mellitus pode ser diagnosticado pelo exame simples da glicemia e o diagnóstico na infância segue os mesmos critérios da Organização Mundial da Saúde (OMS) das demais faixas etárias, ou seja, pacientes com sintomas presentes, associados a glicemia aleatória igual ou superior a 200 mg/dl. A glicemia de jejum igual ou maior de 126 mg/dL, em duas ocasiões, sendo o jejum superior a 8 horas e inferior a 16 horas

Não há necessidade na grande maioria dos casos, da realização do Teste Oral de Tolerância a Glicose (TOTG) para o diagnóstico.

A avaliação da gasometria arterial e de eletrólitos como o sódio e potássio, assim como a determinação de cetonas são úteis para excluir a descompensação cetoacidótica. O exame de urina pode auxiliar no diagnóstico ao evidenciar a presença de glicosúria e eventualmente de cetonúria.

Recentemente, uma discussão com prós e contras propôs a utilização da Hemoglobina Glicada (HbA1C) como critério diagnóstico, sendo o valor maior ou igual a 6,5% adotado como critério, porém esse marcador ainda possui limitações para o diagnóstico do diabetes tipo 1, como por exemplo em recém diagnosticados, e ainda sofre muitas variações metodológicas e falta de padronização que nos permita adotá-lo com segurança para o diagnóstico da criança com diabetes.

Como exemplo desse critério diagnóstico recentemente a banca  FUNCAB no órgão EMSERH/ Prova: Enfermeiro/ 2016, explorou essa questão, pois o examinador é consciente que a maioria dos concurseiros se atem apenas ao principal deixando os detalhes se houver tempo, veja os itens:

 Existem 4 tipos de exames que podem ser utilizados no diagnóstico de DM. Sobre esses exames é correto afirmar que:

a) no ttG 75g, uma glicemia de 2 horas pós-sobrecarga entre 90 mg/dL e 150 mg/dL indica tolerância à glicose diminuída.

b)a glicemia casual necessita de período em jejum de 12 horas para sua realização.

c)no teste de tolerância à glicose (ttG) com 75g, o paciente recebe uma carga de 75 g de glicose em jejum e a glicemia é medida antes e 120 minutos após a ingestão. Uma glicemia de 2 horas pós-sobrecarga maior ou igual a 150 mg/dL é indicativa de diabetes.

d)a hemoglobina glicada (HbA1C), indica o percentual de hemoglobina que se encontra ligada à glicose. Como ele reflete os níveis médios de glicemia ocorrido nos últimos 2 a 3 meses, é recomendado que seja utilizado como um exame de acompanhamento e de estratificação do controle metabólico. Não necessita de períodos em jejum para sua realização. Correta é um exame para diagnóstico em DM1 e acompanhamento em DM2!!!!!!!

e)quando a pessoa requer diagnóstico imediato e o serviço dispõe de laboratório com determinação glicêmica imediata ou de glicosímetro e tira reagente, a glicemia de jejum é o primeiro exame a ser solicitado. Nesse caso, o ponto certo indicativo de diabetes é maior ou igual a 136 mg/dL.

diabetes mellitusJá o DM tipo 2 (DM2) é causado pela resistência à insulina e obesidade. Ocorre em pessoas com mais de 40 anos. Sua incidência e prevalência vêm aumentando em varias populações,

tornando-se uma das doenças mais prevalentes no mundo.

Fisiopatologia: O pâncreas secreta insulina normalmente, mas sobra insulina e glicose no sangue e células com pouca glicose. O pâncreas libera muita insulina levando as células β a se deteriorarem. Células β destruídas não têm produção de insulina e o indivíduo passa a ter a necessidade de tomar insulina e medicamentos para aumentar a sensibilidade à insulina. O diabetes mellitus tipo 2 é uma síndrome heterogênea que resulta de defeitos na secreção e na ação da insulina, sendo que a patogênese de ambos os mecanismos está relacionada a fatores genéticos e ambientais. “O diabetes (DM1 e DM2) está associado ao aumento da mortalidade e ao alto risco de desenvolvimento de complicações micro e macrovasculares, quando não manejada de forma adequada.”

Os fatores de risco estabelecidos para o desenvolvimento do diabetes tipo 2 em geral, aumentam com a idade, obesidade e a falta de atividade física. Outros fatores importantes de risco incluem hipertensão, dislipidemias e doenças vasculares.

-Idade 45 anos -Obesidade (IMC 30 kg/m2); Histórico familiar de diabetes; -Inatividade física habitual; Raça/ etnia; Glicemia de Jejum e Triglicérides total alterados anteriormente; Histórico de diabetes gestacional; Hipertensão; Colesterol da lipoproteína de alta densidade; Síndrome do ovário policístico; Histórico de doença vascular.

Sintomas

Como os rins produzem um excesso de urina, o indivíduo com diabetes mellitus elimina grandes volumes de urina (poliúria), o que acarreta uma sede anormal (polidipsia). Como ocorre uma perda excessiva de calorias pela urina, o indivíduo perde peso. Para compensar o individuo frequentemente sente uma fome excessiva (polifagia). Outros sintomas incluem a visão borrada, a sonolência, a náusea e a diminuição da resistência durante o exercício.

Apesar da concentração sérica elevada de glicose, a maioria das células não consegue utilizá- la e, consequentemente, são transformadas em outras fontes de energia. As células adiposas começam a se decompor, produzindo cetonas, as quais são compostos químicos tóxicos que podem tornar o sangue ácido (cetoacidose). Os sintomas iniciais da cetoacidose diabética incluem a sede e a micção excessivas, a perda de peso, a náusea, o vômito, a fadiga e, sobretudo nas crianças, dores abdominais. A respiração tende a tornar-se profunda e rápida à medida que o organismo tenta corrigir a acidez do sangue.

Os indivíduos com diabetes tipo 2 podem permanecer assintomáticos durante anos ou décadas. Quando a deficiência de insulina progride, os sintomas podem ocorrer. No início, a poliúria e a polidpsia são discretos e pioram gradualmente ao longo de semanas ou meses.

A cetoacidose é rara, quando a concentração sérica de açúcar torna-se muito alta (freqüentemente excedendo 1000 mg/dl), normalmente decorrente da sobreposição de algum estresse (p. ex. infecção) ou de drogas, o indivíduo pode apresentar uma desidratação grave, a qual pode acarretar confusão mental, sonolência, convulsões e uma condição denominada coma hiperglicêmico hiperosmolar não-cetótico.

Critérios de Acompanhamento

Cuidados com os pés: é recomendado que toda pessoa com DM realize o exame dos pés anualmente, identificando fatores de risco para úlcera e amputação (AMERICAN DIABETES ASSOCIATION, 2013). A consulta de acompanhamento de pessoas com DM deverá incluir uma rotina sistemática de avaliação da sensibilidade protetora e da integridade dos pés com vistas a prevenir danos. diabetes mellitus

Como exemplo desse critério de acompanhamento recentemente a banca:  CESPE no órgão TRT-8ª Região (PA eAP), Prova: Analista Judiciário- Enfermagem/ 2016, explorou essa questão pois o examinador é consciente que a maioria dos concurseiros se atem apenas ao principal deixando os detalhes se houver tempo, veja os ítens:2016

Assinale a opção correta relativa às estratégias de atenção básica do Ministério da Saúde para a avaliação e o cuidado de pés de adultos com diabetes melito (DM).


https://www.estrategiaconcursos.com.br/cursosPorProfessor/regina-barros-3443/



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Polycystic Kidney Disease Correlated With Risk of Cancer – Cancer … – Cancer Therapy Advisor



Polycystic kidney disease (PKD) may increase one’s risk of developing cancer of the liver, colon, and kidney.

Polycystic kidney disease (PKD) may increase one’s risk of developing cancer of the liver, colon, and kidney, according to a study published in The Lancet Oncology.1

Researchers enrolled 4346 patients with PKD and 4346 healthy controls, all aged 20 years or older, and all of whom made an inpatient claim at the Taiwan National Health Insurance Research Database. No enrolled patients with PKD had a history of cancer, chronic kidney disease, or end-stage renal disease.

Risks were reported as hazard ratios (HRs). Cases of cancer were nearly twice as common for patients with PKD, in contrast with healthy controls (20.1 versus 10.9 per 1000 person-years). Adjusted HRs were higher for patients with PKD: 1.49 for liver cancer, 1.63 for colon cancer, and 2.45 for kidney cancer.

RELATED: Functional Health May Be Strong Predictor of Survival in Elderly Patients With Kidney Cancer

The authors conclude that health care professionals ought to consider these results when treating patients with PKD. HRs were calculated using Cox proportional hazard regression models.

Reference

  1. Yu TM, Chuang YW, Yu MC, et al. Risk of cancer in patients with polycystic kidney disease: a propensity-score matched analysis of a nationwide, population-based cohort study. Lancet Oncol. 2016 Aug 19. doi: 10.1016/S1470-2045(16)30250-9 [Epub ahead of print]

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Diabetes mellitus: Das sind die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten – FOCUS Online


Mehr als sechs Millionen Deutsche leiden an der Krankheit Diabetes mellitus. Jeden Tag erkranken rund 1000 Patienten neu – viele ohne es zu wissen. Denn oft bleibt die Zuckerkrankheit lange Zeit unerkannt. FOCUS Online erklärt, wie und warum Diabetes entsteht.

  • Die Zahl der Diabetes-Erkrankungen steigt rapide an, 2040 wird jeder zehnte Deutsche betroffen sein.
  • Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland sind erkrankt, ohne es zu wissen.
  • 90 Prozent der Diabetiker leiden am sogenannten Diabetes Typ 2. Hier sind vor allem eine falsche Ernährung und Bewegungsmangel schuld.

Mal ist es Unterzucker, mal Überzucker – wer Diabetes hat, muss ständig auf seinen Blutzuckerspiegel achten. Denn sein Stoffwechsel ist gestört. Er leidet an einer sogenannten Hyperglykämie. Das bedeutet, der Blutzuckerspiegel ist dauerhaft erhöht. Daher nennt der Volksmund die Erkrankung auch „Zuckerkrankheit“. Das kann sich schwerwiegend auf den gesamten Körper auswirken. Es können langfristige Schäden an Blutgefäßen, Nerven und Organen entstehen.

Weltweit leiden rund 415 Millionen Menschen an Diabetes. Über 90 Prozent davon sind vom sogenannten Diabetes Typ 2 betroffen. Und diese Zahlen steigen kontinuierlich an. So soll es bis zum Jahr 2040 bereits 642 Millionen Erkrankte, schätzen die Vereinten Nationen. Diabetes sei daher eine globale Bedrohung für die Menschheit. Er ist die einzige Krankheit, die nicht von einer Infektion ausgelöst wird und der die Nationen diesen Status zuschreiben.

Diabetes: Die Wortbedeutung

Mediziner unterscheiden hauptsächlich zwei Arten des Diabetes mellitus, wie die Zuckerkrankheit in der Fachsprache heißt: den Typ 1 Diabetes und den Typ 2. Das Wort Diabetes entstammt dem Griechischen und dem Lateinischen. Es bedeutet übersetzt „honigsüßer Durchfluss“. Der Name beschreibt damit eines der wesentlichen Symptome der Krankheit, nämlich den süßen Urin. Denn der Körper scheidet vermehrt Zucker über diesen aus.

Daneben gibt es noch die selteneren Formen Schwangerschaftsdiabetes, kindlicher Diabetes und Diabetes Typ 3. Letzteres bezeichnet Diabetesformen, die sich nicht eindeutig Typ 1 oder 2 zuordnen lassen. Schuld können Virusinfektionen, hormonelle sowie genetische Veränderungen oder eine Schädigung der Bauchspeicheldrüse sein.

Unter den diabetischen Diagnosen gibt es eine hohe Dunkelziffer. Schätzungen zufolge leiden über zwei Millionen Menschen an der Krankheit, ohne es zu wissen. Einer der Gründe ist, dass gerade Typ 2 in vielen Fällen ohne Symptome verläuft.

Diabetes Typ 1

Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Meist tritt sie bereits im frühen Kindes- oder Jugendalter auf, kann aber auch erst im Erwachsenenalter entdeckt werden. Etwa fünf Prozent der Diabetiker leiden am Typ 1.

Ursachen und Risikofaktoren

Diabetes Typ 1 entsteht, weil die Funktion der Bauchspeicheldrüse gestört ist. Die eigenen Antikörper des Immunsystems zerstören die sogenannten Beta-Zellen der Drüse. Diese produzieren im Körper das lebenswichtige Hormon Insulin.

Wenn wir essen, gelangen Kohlenhydrate aus der Nahrung über den Dünndarm in die Blutbahn. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel an. Bei gesunden Menschen produzieren die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin. Insulin regt die verschiedenen Organe wie, Muskeln, Gehirn und Leber dazu an, den Zucker aus der Nahrung (Glukose) aufzunehmen. Denn er dient ihnen als lebenswichtiger Energielieferant. Der Blutzuckerspiegel sinkt daraufhin wieder.

Die Bauchspeicheldrüse eines Diabetikers hingegen produziert zu wenig bis gar kein Insulin. Liegt im Körper ein Insulinmangel vor, kommt es als Folge zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Denn die Glukose kann nicht in die Körperzellen gelangen und häuft sich im Blut an. Warum der Körper seine eigenen Zellen angreift, konnten Forscher bislang noch nicht sicher klären. Sie vermuten aber genetische Einflüsse als auch Umweltfaktoren.

Forscher fanden heraus, dass mehrere Gene an der Entstehung von Diabetes beteiligt sind. Bislang sind über 20 Genorte bekannt. Menschen, die ein Risikogen in sich tragen und eine familiäre Vorbelastung haben, haben das höchste Risiko, an Diabetes Typ 1 zu erkranken.

Die Wissenschaftler vermuten weiterhin einen Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Mangel und wiederkehrenden Atemwegsinfektionen im Kindesalter. Auch Infektionen mit Herpes-, Röteln– oder Cytomegalie-Viren könnten ursächlich sein.

Zudem tritt Diabetes Typ 1 auffällig oft gemeinsam mit anderen Autoimmunerkrankungen auf. Dazu zählen beispielsweise die Glutenunverträglichkeit (Zölliakie), Hashimoto-Thyreoiditis, Typ-A-Gastritis und Morbus Addison (lebensgefährlicher Funktionsverlust der Nebenniere)

Symptome von Diabetes Typ 1

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • vermehrter Harndrang
  • starker Durst
  • trockene und juckende Haut
  • Gewichtsverlust
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Azetongeruch der ausgeatmeten Luft
  • erhöhte Anfälligkeit für Infekte

Diagnose

Wenn ein Verdacht auf Diabetes besteht, ist Ihr Arzt der erste Ansprechpartner. Nach einem detaillierten Gespräch über Ihre genauen Beschwerden geben Sie eine Urinprobe ab. Des Weiteren wird er Ihnen Blut abnehmen. Dafür müssen Sie in der Regel nüchtern, das bedeutet mindestens acht Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme, erscheinen. So kann der Arzt den sogenannten Nüchtern-Blutzucker bestimmen.

Bei einem gesunden Menschen liegt der Glukosespiegel nüchtern zwischen 65 und 100 Milligramm pro Deziliter (mg/dl). Nach einer Mahlzeit steigt der Spiegel in der Regel nicht über 140 Milligramm pro Deziliter (beziehungsweise 7,8 Millimol pro Liter). Ab einem nüchternen Wert über 126 Milligramm pro Deziliter oder über 200 Milligramm pro Deziliter, beispielsweise nach dem Essen, liegt Diabetes vor.

Außerdem kann ein oraler Glukosetoleranztest Aufschluss über eine mögliche Diabetes-Erkrankung liefern. Dabei trinkt der Patient eine Lösung, die 75 Gramm Zucker enthält. Sowohl vor als auch nach dem Test misst der Arzt den Blutzucker. Liegt der Wert nach zwei Stunden über 200 Milligramm pro Deziliter beziehungsweise 11,1 Millimol pro Liter, diagnostiziert der Arzt einen Diabetes.

Ferner kann ein Arzt auch das sogenannte Glykohämoglobin, den HbA1c-Wert, bestimmen. Das ist der rote Farbstoff der Blutkörperchen. Er ist unmittelbar mit Zucker verbunden und zeigt somit an, wie hoch die Blutkonzentration in den letzten sechs bis acht Wochen war. Mediziner sprechen bei diesem Wert daher auch vom Blutzuckergedächtnis oder Langzeitzucker. Ein Arzt wird einen Diabetes diagnostizieren, wenn dieser Wert über 6,5 Prozent, beziehungsweise über 48 Millimol pro Mol liegt. 

Therapie

Da bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 ein absoluter Insulinmangel vorliegt, sind sie lebenslang auf Insulinspritzen angewiesen. Diese spritzen sie sich in der Regel selbst in das Unterhautfettgewebe am Bauch oder Oberschenkel. Bei Kindern übernehmen meist die Eltern diese Aufgabe.

Bislang sind die Spritzen die einzige Möglichkeit, das fehlende Insulin zu ersetzen. Denn bei einer oralen Einnahme würden die Verdauungssäfte des Magens das Insulin sofort zerstören. Forscher versuchen aber bereits ein Insulin zu entwickeln, das Patienten auch als Tabletten einnehmen können.

Im Video: Insulin-Sensation? Forscher entwickeln erste Pille gegen Diabetes

Wichtig ist bei Diabetikern, dass ihr Blutzuckerspiegel weder zu hoch und noch zu niedrig ist. Nur so können sie lebensgefährliche Folgeschäden vermeiden. Denn auch ein Unterzucker (Hypoglykämie) kann bedrohlich sein. Diabetiker, die sich Insulin spritzen, sind besonders gefährdet. Sinkt ihr Spiegel zu stark ab, können sie ins Koma fallen oder bewusstlos werden. In bestimmten Alltagssituation, wie beispielsweise während des Autofahrens, kann das lebensbedrohlich sein.

Auch herzkranke oder ältere Menschen sind besonders bei einer Unterzuckerung gefährdet. Ihr Blutdruck und Puls kann steigen, was einen Herzinfarkt begünstigen kann. Diabetiker, die zu Unterzucker neigen, sollten daher immer Traubenzucker parat haben. Diese Kohlenhydrate kann der Körper schnell verwerten.

Patienten mit Diabetes müssen daher ihren Blutzucker regelmäßig kontrollieren. Im Normalfall stechen sie sich dafür mit einer Lanzette in die Fingerkuppe und können so einen Blutstropfen entnehmen. Ein Messgerät kann daraus dann den Blutzucker bestimmen. Ärzte empfehlen Diabetikern zudem, an einer Schulung teilzunehmen. Dort erfahren sie alles Notwendige zur Krankheit und dem Umgang damit im Alltag.

So lernen sie beispielsweise auch den Anteil der Kohlenhydrate ihrer Mahlzeiten richtig einzuschätzen. Darauf können sie dann die optimale Insulinmenge spritzen. Ansonsten müssen Diabetiker des Typ 1 beim Essen auf nichts verzichten. Sie müssen auch keine speziellen Diabetiker-Lebensmittel zu sich nehmen. Genau wie gesunde Menschen sollen sie auf eine ausgewogene Ernährung achten. Zusätzlich müssen sie nur die Insulinbehandlung mit ihrem Essensplan abstimmen. Die Schulung hilft dabei.

Ziel der Insulin-Therapien ist, den Blutzuckerspiegel im Norm-Bereich zu halten. Das soll nicht nur Folgeschäden und Komplikationen vermeiden, sondern auch die Lebensqualität verbessern. Dank der heutigen Therapiemöglichkeiten können die Patienten weitestgehend ein normales Leben führen. Die gängigen Therapieverfahren für Typ 1 Diabetiker sind die folgenden.

Intensivierte Insulintherapie (ICT = Deutsch für intensified conventional insulin therapy)

Bei dieser Therapieform spritzen sich Patienten mit einer Einmalspritze oder einem Insulinpen ein- oder mehrmals täglich Insulin. Sie passen die Insulindosis ihren Mahlzeiten, körperlichen Aktivitäten und dem Blutzuckerspiegel an. Früher bekamen Diabetiker Schweine- oder Rinder-Insulin verabreicht, heute nutzen sie künstlich hergestellte Hormone.

Bei der intensivierten Insulintherapie decken die Patienten meist mit zwei Spritzen eines lang wirkenden Insulins ihren Grundbedarf ab (Basis). Dieser ist von Mahlzeiten unabhängig. Zu diesen spritzen sie dann zusätzlich ein kurz wirkendes Insulin (Bolus). Die richtige Dosis ermitteln sie anhand des aktuellen Blutzuckers, der Kohlenhydratmenge der Mahlzeit sowie eventueller körperlicher Betätigungen. Durch Blutzuckermessungen vor und nach dem Essen kontrollieren Diabetiker ihre Werte.

Diese Form nennen Ärzte auch Basis-Bolus-Therapie. Sie ermöglicht den Patienten eine große Flexibilität. Er kann sowohl seine Ernährung als auch seine sportlichen Aktivitäten frei gestalten. Jedoch erfordert sie eine sehr gute Schulung des Patienten. Andernfalls kann es zu gefährlichen Unterzuckerungen kommen, wenn sie die benötigten Insulinmengen falsch berechnen.

Insulinpumpe

Bei einer Insulinpumpe handelt es sich um ein kleines Gerät, das Patienten dauerhaft am Körper tragen. Eine kleine Nadel ist im Unterhautgewebe befestigt. So gibt die Pumpe über einen Schlauch Insulin an den Körper ab. Sie ahmt die Funktion der Bauchspeicheldrüse nach. Moderne Geräte sind in der Lage, den Blutzuckerspiegel zu messen und den Insulinbedarf so entsprechend anzupassen. Patienten, die eine Insulinpumpe tragen, können per Knopfdruck zusätzliches Insulin abgeben und ihre Werte damit (zum Beispiel nach Mahlzeiten) korrigieren.

Eine Therapie mit der Insulinpumpe empfinden viele Patienten als erleichternd für ihre Lebensqualität. Die Kosten sind allerdings hoch und werden nicht immer erstattet. Außerdem erfordert sie eine genaue Schulung für den richtigen Umgang, um Dosierungsfehler zu vermeiden.

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Diabetes Typ 2

Diabetes Typ 2 entwickelt sich meist schleichend und als Folge des Lebensstils. Daher bemerken Betroffene die Krankheit oft selbst nicht. Dabei ist Typ 2 die häufigste Diabetesform. Meist betrifft sie Erwachsene, daher entstammt auch ihr früherer Name „Altersdiabetes“. Inzwischen erkranken zunehmend jüngere Menschen an der Zuckerkrankheit. Bereits in jungen Jahren sind viele übergewichtig und bewegen sich zu wenig. Beides gilt als Ursache für die Entstehung von Diabetes 2.

Im Unterschied zum Typ 1 Diabetes produzierend die Betroffenen des Typ 2 noch Insulin. Es herrscht kein totaler Mangel im Körper. Allerdings wirkt das Insulin nicht ausreichend oder zeitlich verzögert. Zudem kann das Insulin nicht richtig an den Zellwänden wirken. Der Zucker gelangt somit nicht in die Zellen. Ärzte sprechen von einer Insulinresistenz, da die Körperzellen nicht auf das Insulin reagieren – sie werden resistent gegen das Insulin. Als Folge ist der Blutzuckerspiegel erhöht.

Folgeerkrankungen und Komplikationen

Zahlreiche Folgeerkrankungen können sich aus einem Diabetes entwickeln, wenn der Blutzuckerspiegel dauerhaft zu hoch ist:

  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Nierenschwäche
  • Schäden an Nerven
  • Schäden an der Netzhaut
  • diabetischer Fuß (schlecht heilende chronische Wunden am Fuß)
  • Verkalkung der großen Arterien

Ursachen und Risikofaktoren

Die Genetik ist eine der wichtigsten Ursachen für Diabetes Typ 2. Erbanlagen spielen bei Diabetes Typ 2 eine wesentlich größere Rolle als bei Typ 1. Bei Zwillinge besteht eine Wahrscheinlichkeit von bis zu 90 Prozent, dass beide an Typ-2-Diabetes erkranken, wenn einer der Zwillinge Diabetes hat. Bei Verwandten ersten Grades von Diabetikern sind etwa bis zu 50 Prozent von der Krankheit betroffen.

Kommen noch weitere Faktoren wie ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung und (daraus resultierendes) Übergewicht hinzu, bricht die Krankheit oftmals aus. Auch eine sogenannte Fettleber kann das Risiko, an Diabetes zu erkranken, begünstigen. Sie kann bei Alkoholmissbrauch oder einer Ernährungsweise mit zu viel Fett, Zucker oder Fast Food entstehen.  

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke hat einen Risikotest entwickelt, der Ihr persönliches Risiko ermittelt, in den nächsten fünf Jahren an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Symptome von Diabetes Typ II

Im Gegensatz zum Typ 1 Diabetes, den Ärzte meist sehr schnell diagnostizieren, bleibt ein Diabetes Typ 2 manchmal ohne Diagnose. Folgende Symptome können auf die Erkrankung hinweisen:

  • lange Zeit keine Beschwerden
  • erhöhter Durst
  • vermehrter Harndrang
  • Gewichtsverlust ohne erkennbaren Grund
  • Schlappheitsgefühl
  • schlechte Wundheilung
  • trockene und juckende Haut
  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionen

Diagnose

Genau wie bei einem Diabetes Typ 1, kann ein Arzt mittels eines Blutzuckertests eine Erkrankung feststellen. Häufig nutzen Mediziner hierfür den oralen Glukosetoleranztest (siehe oben, Diagnose Typ 1).

Therapie

Da die Insulinproduktion noch nicht vollständig versiegt ist, kommen Diabetiker des Typs 2 in der Regel auch ohne zusätzliche Insulingaben aus. Allerdings lässt die Insulinproduktion im Laufe der Erkrankung immer mehr nach. Daher kann im späteren Verlauf auch eine Insulintherapie nötig sein.

Meist können die Patienten aber im Gegensatz zu Diabetikern des Typs 1 die Krankheit mit Hilfe einer angepassten Ernährung und Bewegung recht gut behandeln. In manchen Fällen können sie dann sogar weitere Therapien vermeiden.

Ferner nehmen Diabetiker des Typs 2 nach Bedarf orale Antidiabetika ein. Diese unterstützen den Körper, das noch vorhandene Insulin zu nutzen. Zu den oralen Antidiabetika gehören beispielsweise:

  • Alpha-Glucosidasehemmer: Sie sparen Insulin, indem sie die Abgabe von Kohlenhydraten aus dem Darm ins Blut verlangsamen. Diabetiker nehmen sie zu Beginn einer Mahlzeit ein.
  • Sulfonylharnstoffe: Diese enthalten selbst kein Insulin. Patienten nehmen sie zum Frühstück ein, denn sie kitzeln mehr Insulin aus der Bauchspeicheldrüse.
  • Biguanide (Metformin): Sie verringern die Zuckerproduktion in der Leber und stoppen die Aufnahme von Glukose aus dem Darm. Die Muskulatur kann den Zucker außerdem besser verwerten. Die Einnahme von Biguaniden erfolgt meist mit dem Essen oder unmittelbar danach.
  • Insulinsensitizer unterstützen die Muskeln dabei, Zucker aufzunehmen, und senken somit den Blutzuckerspiegel. Auch diese nehmen die Betroffenen direkt mit dem Essen ein.

Sollte der Patient zusätzliche Insulingaben benötigen, wenden Ärzte oftmals eine konventionelle Insulintherapie an. Patienten spritzen sich dann nach einem fest vorgegebenem Schema zwei bis drei Mal täglich zu festen Zeiten (in der Regel zum Frühstück und Abendessen) eine festgelegte Menge Insulin. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus lang- und kurzwirkendem Insulin, die Dosis wird nicht angepasst.

Diese Therapieform können Diabetiker sehr einfach anwenden und müssen zu den Mahlzeiten ihren Blutzuckerspiegel nicht messen. Der Nachteil ist aber, dass die Patienten in ihrem Alltag stark eingeschränkt sind. Sie müssen sich an einen starren Ernährungs- und Spritzplan halten, da die Therapie sehr unflexibel ist. Auch körperliche Aktivitäten muss der Patient immer genau einplanen.

Im Video: Hinweise auf ernsthafte Krankheiten – Wer diese 8 An zeichen ignoriert, spielt mit seinem Leben

solg



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Polycystic Kidney Disease Correlated With Risk of Cancer – Cancer Therapy Advisor



Polycystic kidney disease (PKD) may increase one’s risk of developing cancer of the liver, colon, and kidney.

Polycystic kidney disease (PKD) may increase one’s risk of developing cancer of the liver, colon, and kidney, according to a study published in The Lancet Oncology.1

Researchers enrolled 4346 patients with PKD and 4346 healthy controls, all aged 20 years or older, and all of whom made an inpatient claim at the Taiwan National Health Insurance Research Database. No enrolled patients with PKD had a history of cancer, chronic kidney disease, or end-stage renal disease.

Risks were reported as hazard ratios (HRs). Cases of cancer were nearly twice as common for patients with PKD, in contrast with healthy controls (20.1 versus 10.9 per 1000 person-years). Adjusted HRs were higher for patients with PKD: 1.49 for liver cancer, 1.63 for colon cancer, and 2.45 for kidney cancer.

RELATED: Functional Health May Be Strong Predictor of Survival in Elderly Patients With Kidney Cancer

The authors conclude that health care professionals ought to consider these results when treating patients with PKD. HRs were calculated using Cox proportional hazard regression models.

Reference

  1. Yu TM, Chuang YW, Yu MC, et al. Risk of cancer in patients with polycystic kidney disease: a propensity-score matched analysis of a nationwide, population-based cohort study. Lancet Oncol. 2016 Aug 19. doi: 10.1016/S1470-2045(16)30250-9 [Epub ahead of print]

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Diabetes mellitus principal causa de muerte en el estado – Diario El Mundo de Tehuacán


II TERESA RODRÍGUEZ P.

EL MUNDO DE TEHUACÁN

La diabetes mellitus se ha convertido en una de las principales causas de muerte en el estado de Puebla; pues de cada 100 mil habitantes 86 muere por esta enfermedad.

Aunque los casos detectados son muchos, únicamente el 18 por ciento de los diabéticos iniciaron un tratamiento, esto según datos del Sistema de Indicadores para Monitorear los Avances de la Estrategia Nacional para la Prevención y el Control de Sobrepeso, la Obesidad y la Diabetes (ENPCSOD).

Enrique Doger Guerrero, delegado estatal del Instituto Mexicano del Seguro Social (IMSS), declaró en su estancia en Tehuacán que la mayor inversión que hace el instituto es para atender las enfermedades crónicas degenerativas, sobre todo el cáncer y diabetes.

La mayor parte de consultas que se otorgan a los pacientes, es para atender este tipo de enfermedades, sobre todo en las personas que tienen mayor edad, refirió el delegado, añadiendo que el problema no persiste únicamente en el estado de Puebla, sino a nivel nacional, por lo que debe atenderse de manera eficiente.

Tan solo en el 2015 el Inegi registró 5 mil 642 muertes por diabetes.



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Oakland food bank trial aims to study diet's effects on diabetes – San Francisco Chronicle




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Eating oily fish may lower risk of diabetic vision-loss – The Indian Express


By: IANS | London |
Published:August 20, 2016 2:21 pm


The retina is rich in long-chain omega-3 polyunsaturated fatty acids found in oily fish. (Source: Wikimedia Commons)

Eating oily fish twice in a week — equivalent to 500 mg per day of dietary omega-3 polyunsaturated fatty acids — can decrease the risk of sight-threatening diabetic retinopathy in middle-aged and older individuals with Type 2 diabetes, finds a study.

Diabetic retinopathy is a diabetes complication that affects eyes and has become a leading global cause of vision loss. It is caused by damage to the blood vessels of the light-sensitive tissue at the back of the eye (retina).

The increasing prevalence of Type 2 diabetes mellitus, coupled with an increased lifespan, has resulted in a steady rise of disability in older individuals with diabetes.

The retina is rich in long-chain omega-3 polyunsaturated fatty acids.

Many experimental models have supported dietary long-chain omega-3 polyunsaturated fatty acids’ protection against diabetic retinopathy, however, clinical data is lacking, the researchers said, in the paper published online by JAMA Ophthalmology.

The team conducted a prospective study within the randomised clinical trial Prevencion con Dieta Mediterranea (PREDIMED).

From 2003 to 2009, 3,614 individuals aged 55 to 80 years with a previous diagnosis of Type 2 diabetes were recruited in Spain.

Participants meeting the long-chain omega-3 polyunsaturated fatty acids recommendation at baseline (500 mg/d or greater) showed a 48 per cent reduced risk of sight-threatening diabetic retinopathy, than those with lower levels of the fatty acids.

“Our findings, which are consistent with the current model of the pathogenesis of diabetic retinopathy and data from experimental models, add to the notion of fish-derived long-chain omega-3 polyunsaturated fatty acids as a healthy fat,” said Aleix Sala-Vila from the Lipid Clinic in Barcelona.



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Oakland food bank trial aims to study diet's effects on diabetes – San … – San Francisco Chronicle




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